| ... man kann es gar nicht glauben, aber
Christian Henze kocht
in unserer Küche für das
Schlemmerradio und ganz exklusiv für uns !!! |
Foto: Herr Damm, Kreisbote |
Christian
Henze, zu Gast bei uns in
Dießen! Es hat mächtig Freude gemacht, lässig und natürlich, so wie es aus seinen Büchern zu erwarten war - kochen muß eben doch Spaß machen ;-) |
Mit dem BR1 SatMobil, live aus unserer Küche, eben - on air ... |
... und selbst die Presse bekam Wind davon und wollte von Christian Henze alles ganz genau wissen ... |
... und mit BR1 Moderator Markus Tremmel (Spaßvogel Tremmi) war das Team komplett. |
Und das gab´s zum Essen. Schmeckt vorzüglich, gerade jetzt mitten in der Grillsaison ...
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Feurige
Brokkolispieße mit Rinderfilet Für
die Spieße Brokkoli in kleine Röschen teilen, waschen und dickere Stiele
kreuzweise einschneiden. Die Röschen in Salzwasser 3 Minuten
blanchieren. Herausnehmen, abschrecken und abtropfen lassen. Inzwischen für
die Marinade Ketchup, Zitronensaft, Honig und Olivenöl miteinander verrühren.
Die Marinade mit Salz, Chili und Knoblauch würzen. Die Schalotten schälen
und vierteln, die Tomaten waschen. Das Rindfleisch in etwa 2 ½ cm große
Würfel schneiden. Brokkoliröschen, Tomaten, Schalotten und Fleischwürfel
abwechseln auf die Spieße stecken. In der Marinade wenden und abgedeckt 1
Stunde ziehen lassen. Die Brokkolispieße entweder über der heißen Glut
eines Holzkohlengrills oder unter dem Backofengrill etwa 8 Minuten
grillen. Dabei immer wieder wenden und mit der übrigen Marinade
bestreichen. Tipp: Dazu passt sehr gut Baguette und ein griechischer
Bauernsalat. |
| Die Zutaten für 4 Personen ...
... für die Spieße: |
![]() |
... für die Marinade:
3 EL Tomatenketchup |
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außerdem 8 lange Spieße aus Metall oder Holz ... und dazu noch ein toller Tipp vom Christian: Die Holzspieße vorab in Wasser einlegen. Die Spieße quellen auf und nach dem Braten läßt sich das Fleisch mühelos von den nun geschrumpften Spießen ablösen! |
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| Der Bericht im | vom Freitag, den 4. Juli 2003 |
Rundfunk Bayern 1 kocht in Dießen
Rundfunk und Fernsehkoch Christian Henze besucht die Familie
Kieninger
| Dießen - Am vergangenen
Montag gab´s bei Ingrid und Bernhard Kieninger in Dießen zum Mittagessen
"feurige Broccolispieße mit Rinderfilet". Eigentlich ein ganz
normales Essen, wäre am Herd der Kieninger´s nicht der durch Fernseh-
und Rundfunksendungen bekannte Sternekoch Christian Henze gestanden. Im
Rahmen der beliebten Kochsendung "Schlemmerecke", die vom
Bayerischen Rundfunk, Bayern 1 seit sechs Jahren jeden Montag ab 10.30 Uhr
live gesendet wird und im Schnitt etwa zwei Millionen Zuhörer hat, war
diesmal der Dießener Hobbykoch Bernhard Kieninger der glückliche
Gewinner, den Christian Henze besuchte und mit ihm ein Rezept aus eines
seiner acht eigenen Kochbücher kreierte.
Bernhard Kieninger, der als Angestellter eines Juweliers arbeitet, ist in Dießen in mehreren Vereinen und Organisationen engagiert. Seine liebste Freizeitbeschäftigung ist jedoch, wenn er in der Küche auf dem Herd seine Kochkunst beweisen kann. Erst kürzlich zu seinem Geburtstag hatten Freunde, die sich auch gerne kulinarisch von Bernhard Kieninger verwöhnen lassen, vor seinem Haus in der Johann-Michael-Fischer-Straße 23a ein Schild mit der Aufschrift "Restaurant Bernardo" aufgestellt. Wie Bernhard Kieninger erzählt, begann er mit dem Kochen schon in der Schulzeit, da seine Mutter als vielbeschäftigte Schneidermeisterin wenig Zeit hatte für die Küchenarbeit. Aus dem Selbstversorger ist inzwischen ein begeisterter Hobbykoch geworden. Auf der eigenen Internetseite www.kieweb.de stehen oft eigene Rezepte, zur Zeit ein "Schweinebraten á la Kieninger". Bernhard Kieninger, ist ein großer Verehrer und Bewunderer des Allgäuer Sternekoches Christian Henze. Von ihm hat er alle Kochbücher und die Fernseh- und Rundfunksendungen mit Christian Henze läßt er nicht aus, wenn es zeitlich möglich ist. Die Freude für Bernhard Kieninger war besonders groß, als er von dem bayernweiten Bewerbern für eine Liveübertragung mit Besuch des Sternekoches in Dießen ausgelost wurde. |
Verstanden hatten sich beide
Köche sofort, insbesondere, als Bernhard Kieninger erzählte, dass er
nicht nur gerne kocht, sondern auch das von ihm benutzte Geschirr selber
abspült und auch die Küche wieder aufräumt. Davon war Christian Henze
so überrascht, dass er Kieninger gleich das "Du" anbot, da
Kieninger einer der wenigen Hobbyköche sei, so Henze, der auch die
Küchenarbeit nach dem Kochen erledigt, meistens muss das die Hausfrau
tun.
Fernseh- und Rundfunkkoch Christian Henze hat 1999 seinen ersten Michelin-Stern verliehen bekommen. Inzwischen kann er auf über 800 Rundfunksendungen und Fernsehauftritte zurückblicken. Der 1968 in Füssen geborene Christian Henze arbeitete nach seiner Lehre in mehreren weltbekannten Hotels in Deutschland und der Schweiz, die mit einem oder mehreren Michelinsternen ausgezeichnet sind. Unter anderem war er auch im Nobelrestaurant Aubergine in München des berühmten Fernseh- und mehrfachen Sternekochs Eckard Witzigmann beschäftigt. Nachdem er zwei Jahre als Privatkoch für das leibliche Wohl von Gunter Sachs` Familie und dessen Gäste sorgte, machte er sich 1995 selbständig und eröffnete das Spezialitätenrestaurant "Landhaus Henze" in Probstried bei Kempten. Es folgten regelmäßige Gourmet Rundfunk- und Fernsehauftritte bei verschiedenen Sender, unter anderem beim ZDF-Frühstücksfernsehen und in der Sendung "Praxis täglich". In der Zeitschrift "Der Feinschmecker" wurde Christian Henze als Koch zum Aufsteiger des Jahres 1999 gewählt. Im Juli 2001 kochte Christian Henze als erster Koch im neuen Bundeskanzleramt für Gerhard Schröder und seine Gäste. Christian Henze arbeitet auch als Berater und mit Rezeptempfehlungen mit der Lebensmittelkette Feneberg und der Gewürzfirma Fuchs Ostmann zusammen und ist auch gastronomischer Berater des Ludwig Musical Königswelten in Füssen. Auch ein eigener "Gourmet-Versand Christian Henze" wurde gegründet und in regelmäßigen Ausgaben gibt Sternekoch Christian Henze auch eine eigene Gastronomiezeitung des "Landhauses Henze" mit Rezepten und allerlei Koch-Tipps heraus. |
Bericht im Kreisboten, Ausgabe Landsberg am Lech v. 16. Juli 2003